Kampagne Signs4Humans

Wir, Jeannette Hagen, Journalistin und Aktivistin aus Berlin, und Heike Pohl, freie Journalistin und Fotografin aus Hamburg, wollen die Öffentlichkeit gerade in der Corona-Krise klar und deutlich auf die unhaltbaren Zustände für geflüchtete Menschen auf der griechischen Insel Lesbos und in den anderen Lagern auf den Inseln aufmerksam machen.

Auch nach dem Brand überlässt man die in Lagern wie Gefangene festgehaltenen Menschen inzwischen weitgehend sich selbst. Das Trinkwasser ist rationiert, die tägliche Portion Essen ebenfalls. Es gibt keine Duschen, keine Möglichkeit, Kleidung zu waschen. Die Menschen leben zwischen Ratten, Krätze, katastrophalen hygienischen Bedingungen und Hoffnungslosigkeit unter Umständen, für die man sich als Europäer definitiv nur schämen kann.
Griechenland lässt die Lage dort offensichtlich bewusst eskalieren und kalkuliert wohl auch mit ein, dass das Corona-Virus unter diesen Bedingungen freie Bahn hat, für die Menschen zu einem Kampf auf Leben und Tod zu werden.

Mit unserer Aktion „signs4humans“ erheben bekannte bzw. prominente Menschen aus Kunst, Kultur, Wirtschaft, Sport und Politik gemeinsam mit uns ihre Stimmen für eine Räumung der Lager und dafür, dass die Menschen ENDLICH unter menschenwürdigen Bedingungen untergebracht und versorgt werden. Warum nur prominente Namen? Weil wir der Überzeugung sind, dass so der Druck auf Entscheider erhöht wird.

www.signs-4-humans.com