Vortrag "Was würde die Liebe tun?"

Ob in unseren Beziehungen, im Beruf oder im Umgang mit uns selbst – die Liebe bleibt leider oft genug auf der Strecke oder wird überhaupt nicht in Betracht gezogen, wenn es um Entscheidungen, Prozesse oder Ziele geht. Dabei liegt sie allem zu Grunde, denn ohne Liebe ist ein Produkt nur eins von vielen, ist eine Beziehung am Ende und unser Leben fad und ohne Sinn. Unsere Gesellschaft hat aus der allumfassenden, natürlichen Liebe eine klebrige Romanze gemacht oder verortet sie in der linken Träumerecke. Doch Liebe ist unser Kern. Sich auf sie einzulassen, ist ein Abenteuer, das man sonst nirgendwo findet. Liebe zu leben, ist allerdings selten der leichtere Weg und man geht Risiken ein, wenn man ihn geht. Aber es lohnt sich, ihn zu beschreiten, denn er geht einher mit einem Zuwachs an Energie, Lebensbejahung, Freude, Authentizität und Wachstum. Und was für den privaten Bereich gilt, lässt sich hervorragend auf Unternehmen übertragen, denn auch sie werden mit der Liebe authentisch.

Bildervortrag "Zusehen oder handeln?"

In den Jahren 2016/17/18 war ich insgesamt acht Mal in Griechenland, davon fünf Mal auf der Insel Lesbos. Die Situation dort hat sich durch den Deal der Bundesregierung mit der Türkei extrem verschärft. Obwohl immer noch Boote ankommen, werden kaum Menschen aufs Festland gebracht, wie es eigentlich vorgesehen war, sondern sie verharren meist im Camp Moria unter menschenunwürdigen Lebensbedingungen. Viele kennen die Bilder, würden auch gern helfen, wissen aber nicht wie. Oder überlegen, ob es überhaupt etwas bringt, zu helfen.
Ich gehe davon aus, dass es uns Menschen verändert, wenn wir Elend sehen und wegschauen. Ich bin auch überzeugt, dass wir unser Potential als Menschen nicht nutzen, wenn wir nicht auch altruistisch agieren. Meiner Ansicht nach müssen wir dem Ausverkauf unserer humanitären Werte etwas entgegensetzen. Mit dem Vortrag möchte ich nicht nur für die Lage auf Lesbos oder in anderen Lagern sensibilisieren, sondern auch mögliche Wege zeigen, wie Firmen vor Ort helfen könnten, das Leben für die Geflüchteten zu erleichtern.

Vortrag "Menschlichkeit als Wachstumsfaktor"

Dass die Globalisierung nicht mehr aufzuhalten ist, liegt auf der Hand. Ebenso der enorme Wissenszuwachs, mit dem wir kaum noch Schritt halten können. Die spannende Frage lautet, wie wir damit zukünftig umgehen. Die derzeitige Tendenz, alles mit dem Kopf lösen zu wollen, den Handel zwar zu öffnen, die Grenzen aber zu schließen und sich abzuschotten, wird auf Dauer keine Lösung sein, die trägt. Was wir ebenso brauchen, ist eine Kultur der gegenseitigen Achtung, Wertschätzung, des Vertrauens, der Empathie und der Kooperationsfähigkeit – also Herz. Der Vortrag beschreibt die Möglichkeiten einer Unternehmenspolitik und Lebensweise – also eine Haltung, die von Menschlichkeit geprägt ist – ob nun auf der großen Bühne oder im privaten Bereich.

Weitere Vorträge und Seminare

Haltung zeigen auch im Sturm